Rund ums Bürgerhaus wurde in Harbach nach Süßem gesucht. Foto: rai

Aktionen für Kinder gab es am Samstag sowohl in Harbach als auch in Wallmenroth / Osterhase hat offenbar gut zu tun

rai Harbach/Wallmenroth. Der Osterhase hatte am Karsamstag ein schweres Los. Nicht etwa wegen des mit bunten Eiern und süßem Naschwerk prall gefüllten Korbs auf dem Rücken, sondern wegen des Regens. „Es ist das erste Mal, dass es beim Ostereiersuchen am Karsamstag bei uns regnet“, sagte Simone Löcherbach, Beigeordnete der Ortsgemeinde Harbach, als sich die Kinder schon für den Waldsparziergang am Bürgerhaus einfanden. Aber: Damit die Kinder sich nicht zu schmutzig machen würden, habe der Osterhase die Süßigkeiten rund um Harbachs gute Stube versteckt, verriet Löcherbach. Das war der Startschuss für die Mädchen und Jungen. Meister Lampe hatte sich nicht lumpen lassen und jede Menge Schokoladeneier und -hasen versteckt.
Nach der Suche versammelten sich die Mädchen und Jungen mit prallgefüllten Körbchen wieder am Bürgerhaus, wo es für alle noch ein Getränk gab und die Aktion des Jugend- und Kulturausschusses der Ortsgemeinde ausklang.

Auch in Wallmenroth, oberhalb der Grube Rosa, war der Osterhase durch den Regen gehoppelt – und hatte sich Zeit genommen, Süßigkeiten aus seiner Kiepe am Wegesrand zu verstecken.

Das freute natürlich wieder die vielen Kinder, die mit ihren Eltern von der Grillhütte aus den Weg nahmen. Oberhalb der Grube Rosa begrüßte Hermann-Josef Daube die Mädchen und Jungen an einem großen Osterei. Davor war aus Stöcken und Heu ein großes Nest gebaut. Von den Dimensionen her hätte dort bequem ein Adler brüten können. Die Größe hatte jedoch seinen Grund: 450 Ostereier plus Süßigkeiten wollten gefunden und im Nest abgelegt werden. Die Jugendlichen Eva Schumacher, Luca Weitz, Marlo Mailinger, Sophie Meyer, Stella Wäschenbach und Lara Michel unterstützten erstmals tatkräftig die Aktion der Kommune, lobte Hermann-Josef Daube, der mit der Ratskollegin Andrea Birk federführend bei der Vorbereitung war.

Dass Eier nicht immer nur süß bzw. bunt sein müssen, zeigte sich an der Grillhütte. Als die Wehr das Osterfeuer entzündete, gab es Rührei mit Speck. Für die erwachsenen Besucher gab es in essbaren Schokoladenbechern Eierlikör, den Justina Kölzer und Ute König gemacht hatten.

Für Unterhaltung bei den Kindern sorgten Eierlaufen sowie ein Quiz, bei dem es Gutscheine zu gewinnen gab.

 

QUELLE: Siegener Zeitung / 18. April 2017 / rai

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